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Projektnummer: 2309 | Auftraggeber: Vattenfall | Jahr: 2013

Erfolgskontrolle Ausgleich Altengamme

Im Zuge des Genehmigungsverfahrens zum geplanten Steinkohlekraftwerk Moorburg seitens der Vattenfall Europe Generation AG war der Ausgleich von tidebeeinflussten Biotopen notwendig. Gemäß des im Rahmen des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) zum Kraftwerk Moorburg erstellten Ausgleichskonzeptes sollte ein Priel angelegt und der Tideeinfluss im Gebiet verstärkt werden. Zudem sollten kleinflächig Tide-Auwälder entstehen. Im Oktober 2008 wurde die leguan gmbh beauftragt, einen Fachbeitrag Flora und Fauna sowie 2 FFH-Verträglichkeitsprüfungen für die beiden GGB „Borghorster Elblandschaft“ (DE 2527-303) und „Hamburger Unterelbe“ (DE 2526-305) zu erstellen und die dafür notwendigen Untersuchungen durchzuführen (Projekt 1820). Bei dem etwa 65 ha umfassenden Gebiet der „Altengammer Elbwiesen“ als Bestandteil des Naturschutzgebietes Borghorster Elblandschaft und des gleichnamigen GGB handelt es sich um ein Vordeichgebiet mit noch vorhandenen Prielstrukturen und z. T. stromtaltypischer Vegetation.

Erfasst wurden im Jahr 2009 Biotoptypen, Pflanzen der Roten Listen, Heuschrecken, Amphibien, Brut- und Rastvögel sowie Fledermäuse.

Innerhalb des Untersuchungsgebietes wurden insgesamt 150 verschiedene Fundorte ausgewiesen, die 47 verschiedenen Biotoptypen bzw. Biotoptypenkombinationen gemäß des Biotopschlüssels zugewiesen wurden. Von den 150 ausgeschiedenen Fundorten standen 66 unter einem gesetzlichen Schutz nach § 28 HmbNatSchG und 43 waren als FFH-Lebensraumtypen im Sinne der FFH-Richtlinie anzusprechen.

Hinsichtlich der Pflanzenarten konnten 19 Arten festgestellt werden, die entweder auf der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland oder auf der Hamburgs standen. Besonderheiten waren Brenndolde, Sumpf-Wolfsmilch und der Feld-Mannstreu.

Es wurden 8 Heuschreckenarten nachgewiesen, der Bestand ist als relativ artenarm einzustufen und geprägt durch weitgehend unspezifische Arten.

Mit Grasfrosch, Moorfrosch und Teichfrosch wurden 3 Amphibienarten ermittelt, die sich auf 1 Gewässer konzentrierten.

Im Rahmen der Brutvogelerfassungen des Jahres 2009 konnten 25 Brutvogelarten festgestellt werden. Als Besonderheiten waren Blaukehlchen, Braunkehlchen, Feldlerche, Kuckuck und Wiesenpieper hervorzuheben.

Im Verlauf der Untersuchungen konnten insgesamt 8.768 (aufsummierte Maximalzahlen) rastende bzw. durchziehende Vogelindividuen nachgewiesen werden, die sich auf 68 Vogelarten verteilten. Bei den Rastvögeln bildeten Pfeifente, Stock- und Krickente, Grau-, Bläss- und Weißwangengans sowie die Limikolen Bekassine, Kiebitz und Großer Brachvogel die dominierenden Vogelarten. Diese Vogelarten trugen zu etwa 75 % des Rastvogelaufkommens bei. Die Pfeifenten wiesen mit über 29 % den größten Anteil am Rastvogelaufkommen auf, gefolgt von Kiebitz (ca. 18 %), Graugans (ca. 11 %), Blässgans (knapp 7 %), Stockente (über 3 %) und Großer Brachvogel (knapp 2,5 %).

Hinzu kamen durchziehende Schwärme der Wacholder- und Rotdrossel sowie des Stieglitz. Weiterhin wurden an besonderen Arten Alpenstrandläufer, Bartmeise, Eisvogel und Zwergsäger festgestellt.

Eine einmalige Detektorbegehung erbrachte Nachweise der 5 Fledermausraten: Breitflügelfledermaus, Großer Abendsegler, Teichfledermaus, Wasser- und Zwergfledermaus.

Die im Februar 2010 erteilte Plangenehmigung enthielt Auflagen in Form von Maßnahmen der Umweltbaubegleitung und der Erfolgskontrolle. Hiermit wurde ebenfalls die leguan gmbh beauftragt (Projekt 2014).

Im Rahmen der Umweltbaubegleitung erfolgte 2010 eine Überprüfung, ob innerhalb des Baufeldbereiches Brutvorkommen des Braunkehlchens nachzuweisen waren. Zum Schutz der Amphibien wurde ein Amphibienschutzzaun errichtet und regelmäßig auf Funktionalität überprüft.

Im Rahmen der Erfolgskontrolle war zu überprüfen, ob die 3 Zielvorgaben aus dem Landschaftsplanerischen Fachbeitrag:

  • Grünlandextensivierung mit Brenndoldenentwicklung
  • Tide-Auwald
  • Prielbau

umgesetzt waren.

Darüber hinaus ist zu überprüfen, ob der Ausgangszustand der temporär beanspruchten Flächen wiederhergestellt wurde.

Insgesamt wurden 2010 12 Dauerquadrate mittels Magneten angelegt, eingemessen und pflanzensoziologisch aufgenommen. Die Dauerquadrate wiesen eine Flächengröße von 25 m2 (5 x 5 m) auf.

In den Folgejahren war eine Erfolgskontrolle der Maßnahme durchzuführen (Projekt 2309). Gemäß der Auflagen der Plangenehmigung waren die Dauerquadrate erstmalig im Jahr 2013 und im Anschluss daran 3 mal wiederkehrend im Abstand von 3 Jahren aufzunehmen und die Entwicklung zu dokumentieren.

Neben den pflanzensoziologischen Aufnahmen waren alle 3 Jahre die Brutvögel im 65 ha großen Untersuchungsgebiet zu erfassen.

Generell belegen die Untersuchungsergebnisse die natürlichen Schwankungen hinsichtlich Artenspektrum und Abundanz von Brutvögeln. Die Bedeutung des Altengammer Vorlands für Wiesenvögel und Röhrichtbrüter ist  sehr groß und erreicht fast eine nationale Bedeutung. Die Nutzung durch Wiesenvögeln ist aber auch nicht zuletzt vom jeweils herrschenden Nutzungsregime der Fläche sowie Störungen durch Spaziergänger und Angler abhängig.

Darüber hinaus war der neu geschaffene Priel auf Vorkommen des Schierlings-Wasserfenchels zu überprüfen.

Im ersten Monitoringjahr 2013 wurden 12 Exemplare des Schierlings-Wasserfenchels, im neu geschaffenen Priel entdeckt. Da der Schierlings-Wasserfenchel erst im 2. Lebensjahr zur Blüte kommt, musste eine Besiedlung durch die Pflanze bereits im Jahr 2012, also ein Jahr nach Fertigstellung des Priels stattgefunden haben. In den Folgeuntersuchungen konnte der Elbendmit jedoch nicht mehr nachgewiesen werden.

Da als Nebeneffekt des Priel auch die Nutzung durch Fische postuliert wurde, wurden im Rahmen des Erfolgsmonitoring auch Makrozoobenthos und Fische erfasst.

Hinsichtlich des Makrozoobenthos ist festzustellen, dass sich 11 Jahre nach Fertigstellung des Priels weitgehend eine Makrozoobenthos-Gesellschaft aus der Elbe im Priel rekrutiert hat. Die nachgewiesenen Arten des Priels und der Elbe sind tideelbetypische Vertreter. Der hohe Anteil Generalisten, die dominante Abundanz der Wenigborster und ein Anteil Neozoen sind typisch für die Tideelbe, die hohen Nutzungseinflüssen unterliegt und die vorherrschenden Gewässerbedingungen widerspiegelt.

Die Elektrobefischung des Priels 2022 ergab einen Fang von insgesamt 111 Individuen verteilt auf 4 Arten. Die nachgewiesenen Arten der Befischungen des Priels in den Jahren 2013, 2016, 2019 und 2022 wurden auch in anderen Befischungen in diesem Elbeabschnitt nachgewiesen. Somit handelt es sich auch 11 Jahre nach Erstellung des Priels um sehr typische Fischarten, die in einer Momentaufnahme nachgewiesen wurden. Da in allen 4 Untersuchungsjahren fast alle Arten als juvenile Tiere gefangen wurden, hat sich die Bedeutung des Priels als Rückzugsmöglichkeit bzw. Nahrungshabitat für den Nachwuchs elbetypischer Fische mit der 4. Untersuchung seit Fertigstellung des Priels bestätigt. Der Priel läuft während Niedrigwassers nahezu trocken, daher ist er wenig als permanenter Lebensraum oder Laichplatz für Fische geeignet. Eine Fischfallensituation ist aber derzeit nicht gegeben. Der Priel stellt aber für Jungfische während Wasserführung einen Rückzugs- und Nahrungsraum dar. Insofern erfüllt der Priel die an ihn gestellten Anforderungen für die Fischfauna.

Aland (oben) und Rapfen (unten) im Vergleich

Zudem sollte der Bestand der Brenndolde monitored werden. Die Bestände waren seit Jahren relativ konstant, kamen aber aufgrund der zu intensiven Grünlandnutzung nicht zur generativen Vermehrung. Erst nach Umsetzung der Grünlandextensivierung 2018 kommen die Bestände zur Blüte.

Im Zuge des von der leguan gmbh durchgeführten Erfolgsmonitorings zur Prielanlage im Altengammer Vorland stellte sich heraus, dass sich die Brenndoldenbestände auf einer Referenzfläche zwischen 2010 und 2013 ausgebreitet haben. Zudem wurden Bestände der Brenndolde (Selinum dubium) festgestellt, die bislang noch nicht als FFH-LRT für das GGB gemeldet waren. Aus diesem Grund sollte im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) im Herbst 2013 eine Kompletterfassung des Altengammer Vorlands hinsichtlich der Brenndoldenbestände erfolgen (Projekt 2345). Die Bereiche, in denen die Brenndolde nachgewiesen wurde, umfasste 2013 eine Fläche von ca. 3.200 m2.

Als Nebenbeobachtung wurden am 16.04.2019 wurden im Bereich der Schlinz Biberfrasspuren entdeckt.

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Aland (oben) und Rapfen (unten) im Vergleich Open image in lightbox: Aland (oben) und Rapfen (unten) im Vergleich Open image in lightbox: Aland (oben) und Rapfen (unten) im Vergleich
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Dipl.-Biol. Dr. Jona Luther-Mosebach

 

Wissenschaftliche Ausbildung

Dr. Jona Luther-Mosebach hat in Hamburg Biologie mit dem Schwerpunkt Botanik und Vegetationskunde studiert. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit Planzensoziologischer Klassifikation von Vegetation im südlichen Afrika. und im Fach Bodenkunde promoviert. Seit 2015 ist er als freiberuflicher Biologe u.a. für die leguan gmbh aktiv.

 


 

Schwerpunkte

Seine Schwerpunkte sind Biotoptypen- und FFH-LRT-Kartierungen, botanische und pflanzensoziologische Bestandsaufnahmen und Naturschutzplanung sowie die erfassung weiterer Artengruppen, wie Brutvögel, Rastvögel und Amphibien. Außerdem erstellt er artenschutzfachliche Gutachten im Zuge von Genehmigungsverfahren.

Seit 2021 übernimmt er Aufgaben in der Projektleitung. Seit dem 01.01.2021 ist er Gesellschafter der leguan gmbh.

 


 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Pärtel, M.; Tamme, R.; Carmona, C.; Riibak, K.; Moora, M.; Bennett, J.; Chiarucci, A.; Chytry, M.; de Bello, F.; Eriksson, O.; Harrison, S.; Lewis, R.; Moles, A.; Öpik, M.; Price, J.; ... Luther-Mosebach, J.; … Zobel, M. (2025) Global-scale impoverishment of natural vegetation revealed by dark diversity. Nature. https://doi.org/10.1038/s41586-025-08814-5

Rasche L., Becker JN, Chimwamurombe P., Eschenbach A., Gröngröft A., Jeong J., Luther-Mosebach J., Reinhold-Hurek B., Sarkar A., Schneider U.A. (2023) Exploring the benefits of inoculated cowpeas under different climatic conditions in Namibia. Sci Rep 13(1):11761. https://doi.org/10.1038/s41598-023-38949-2

Oldeland, J., Revermann, R., Luther-Mosebach, J., Buttschardt, T., & Lehmann, J. R. K. (2021). New tools for old problems—Comparing drone- and field-based assessments of a problematic plant species. Environmental Monitoring and Assessment, 193(2), 90. https://doi.org/10.1007/s10661-021-08852-2

Luther-Mosebach, J., (2017) Soil carbon stocks and dynamics in soils of the Okavango catchment, Hamburger Bodenkundliche Arbeiten vol. 89, Dissertation. 2017 Hamburg, Vol. 89, Dissertation

Luther-Mosebach, J., Kalinski, K., Gröngröft, A. and Eschenbach, A. (2016), CO2 fluxes in subtropical dryland soils—a comparison of the gradient and the closed‐chamber method . J. Plant Nutr. Soil Sci., 181: 21-30. https://doi.org/10.1002/jpln.201600137

Schmiedel, U., Röwer, I. U., Luther-Mosebach, J., Dengler, J., Oldeland, J., Gröngröft, A. (2016) Effect of grazing on vegetation and soil of the heuweltjieveld in the Succulent Karoo, South Africa, Acta Oecologica, Volume 77, Pages 27-36, https://doi.org/10.1016/j.actao.2016.08.012.

Luther‐Mosebach, J., Dengler, J., Schmiedel, U., Röwer, I.U., Labitzky, T. and Gröngröft, A. (2012), A first formal classification of the Hardeveld vegetation in Namaqualand, South Africa. Appl Veg Sci, 15: 401-431. https://doi.org/10.1111/j.1654-109X.2011.01173.x

Schmiedel, U. Dengler, J., Luther-Mosebach, J., Gröngröft, A., Muche, G., Petersen, A., Strohbach, B.J., Jürgens, N. (2012) Patterns and dynamics of vascular plant diversity along the BIOTA transects in southern Africa Biodiversity in southern Africa 2, 118-135

Dipl. Geogr. Dipl.-Biol. Dr. Manfred Haacks

 

Wissenschaftliche Ausbildung

Manfred Haacks absolvierte zunächst eine Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst und anschließend seinen Zivildienst an der Nordseeküste auf der Hallig Langeness im Bereich wissenschaftliche Erfassung und Umweltbildung ab. Das Geographie-Studium an der Universität Hamburg schloss er mit einer Diplomarbeit ab, die einen landschaftsökologisch-pflanzensoziologischen Vergleich der Dove und der Gose Elbe in Hamburg umfasste. Er hat 2002 seine Promotion in diesem Fach mit der Bearbeitung der Küstenvegetation Neuseelands abgeschlossen. Das Biologie-Studium, ebenfalls an der Universität Hamburg, schloss er im Jahr 2005 mit einer Diplomarbeit ab, die sich mit Heuschreckengemeinschaften auf innerstädtischen Brachflächen Hamburgs beschäftigte. Seit mehreren Jahren übernimmt er Lehraufträge für die Fachbereiche Biologie und Geowissenschaften der Universität Hamburg.

Bereits während des Studiums arbeitete er bei verschiedenen Planungsbüros, so auch bei der leguan gmbh seit 1992.

Seit 1999 übernimmt er Aufgaben in der Projektleitung.

Seit dem 1.1.2007 ist er Gesellschafter der leguan gmbh und zudem zum Geschäftsführer berufen worden.

In der Projektleitung ist Manfred Haacks bei leguan federführend. Darüber hinaus beschäftigt er sich vor allem mit allen Fragestellungen zu den Komplexen Bodenkunde, Pflanzensoziologie sowie ornithologischen und entomologischen Themen.

Er ist außerdem zuständig für den Bereich Kartographie und GIS-Bearbeitung.

 


 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Haacks, M., Heisterkamp, S., Schulze, D. (2025): Biotopbewertung für die Biotopkartierung Hamburg. 5. überarbeitete Auflage. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft [Hrsg.]. Hamburg

Brandt, I., Haacks, M., Hastedt, J., Heisterkamp, S., Michalczyk, C. & Schulze, D. (2025): Kartieranleitung und Biotoptypenschlüssel für die Biotopkartierung in Hamburg einschließlich der Definitionen besonders geschützter Biotope nach § 30 BNatSchG in Verbindung mit § 14 HmbBNatSchAG und unter Berücksichtigung der Lebensraumtypen gemäß FFH-Richtlinie der EU. 7. überarbeitete Auflage. Behörde für Umwelt und Energie [Hrsg.]. Hamburg.

Haacks, M. & Schütte, K. & Röbbelen, F. (2024): Atlas der Heuschrecken Hamburgs. Artbestand, Verbreitung, Gefährdung, Schutz. Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Abteilung Naturschutz. Hamburg.

Brandt, I., Hastedt, J. & Haacks, M. (2019): Kartieranleitung und Biotoptypenschlüssel für die Biotopkartierung in Hamburg einschließlich der Definitionen besonders geschützter Biotope nach § 30 BNatSchG in Verbindung mit § 14 HmbBNatSchAG und unter Berücksichtigung der Lebensraumtypen gemäß FFH-Richtlinie der EU. Behörde für Umwelt und Energie [Hrsg.]. Hamburg.

Haacks, M. (2019): Biotopbewertung für die Biotopkartierung Hamburg. Behörde für Umwelt und Energie [Hrsg.]. Hamburg.

Winkler, C. & Haacks, M. (2019): Die Heuschrecken Schleswig-Holsteins - Rote Liste. Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) Hrsg.. Flintbek.

Haacks, M., Janinhoff, N., Petersen, J., Stock, M., Dauck, H.-P. & Bertram, G. (2016): Floristische Besonderheiten der Nordseeküstendünen Schleswig-Holsteins 2012-2014, Kieler Notizen 41: 105-123.

Haacks, M. & Thannheiser, D. (2003): The saltmarsh vegetation of New Zealand. Phytocoenologia.

Haacks, M. (2003): Die Küstenvegetation Neuseelands. Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft Hamburg, Band 95. Franz Steiner Verlag Stuttgart.

Haacks, M. (2001): Ökologische Differenzierung der Uferstaudenfluren entlang der Dove und Gose Elbe in Hamburg. In: Hamburger Vegetationsgeographische Mitteilungen, Heft 14: 25-40

Haacks, M. (1999): Das Naturschutzgebiet Höltigbaum. In: Köpke, A. & Thannheiser, D. [Hrsg.]: Grüne Oasen in Hamburg. Ausgewählte Naturschutzgebiete Hamburgs (Teil 2). Naturwacht-Informationen Heft 2: 105-113. Hamburg

Haacks, M. (1999): Das Naturschutzgebiet Stapelfelder Moor. In: Köpke, A. & Thannheiser, D. [Hrsg.]: Grüne Oasen in Hamburg. Ausgewählte Naturschutzgebiete Hamburgs (Teil 2). 121-126. Hamburg

Haacks, M. (1998): Landschaftsökologisch-vegetationskundliche Vergleichsstudie der Dove und Gose Elbe in Hamburg. In: Hamburger Vegetationsgeographische Mitteilungen, Heft 11: 1-70. Hamburg

Dipl. Biol. Andreas Albig

 

Wissenschaftliche Ausbildung

Andreas Albig beschäftigte sich bereits vor seinem Studium mit ornithologischen Fragestellungen. Seinen Zivildienst leistete er in der Vogelpflegestation des NABU in Hamburg Sülldorf ab. Anschließend studierte er an der Universität Hamburg Biologie mit dem Schwerpunkt Naturschutz. Seine Diplomarbeit hatte den landschaftsökologischen Vergleich zweier Fließgewässer im Landkreis Stade zum Thema.

 


 

Schwerpunkte

Er ist heute unter anderem zuständig für die Projektleitung. Daneben beschäftigt er sich vor allem mit speziellen ornithologischen Fragestellungen sowie mit entomologischen, herpetologischen und botanischen Aufgabenfeldern.

Andreas Albig ist in der Projektleitung tätig. 1999 entwickelte er zusammen mit Rolf Peschel das vollständig elektronisch basierte Qualitätsmanagement-System. Seit dem 1.1.2007 ist er außerdem Mitgesellschafter der leguan gmbh.

 


 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Albig, A., Haacks & M., Peschel, R., 2003: Streng geschützte Arten als neuer Tatbestand in der Eingriffsplanung. Naturschutz und Landschaftsplanung, 35. Jahrgang, Heft 4: 126-128.

Albig, A., 1998: Vegetationskundliche und landschaftsökologische Untersuchungen bei Deinste südlich Stade. In: Hamburger Vegetationsgeographische Mitteilungen, Heft 11: 71-125. Hamburg

Albig, A., Haacks, M. & Peschel, R. (2003): Streng geschützte Arten als neuer Tatbestand in der Eingriffsplanung. - Naturschutz und Landschaftsplanung. 35. Jahrgang, Heft 4: 126-128.

Sebastian Wilfinger MSc

 

Wissenschaftliche Ausbildung

Sebastian Wilfinger studierte Biologie in Hamburg mit Schwerpunkt Biodiversität, Ökologie und Evolution. In seiner Masterarbeit untersuchte er die Langzeiteffekte von Mahdgutübertragung in den Bergwiesen der bayerischen Rhön. Seit 2023 ist er als freiberuflicher Biologe tätig, u. a. für die leguan gmbh.

 


 

Schwerpunkte

Er ist spezialisiert auf zoologische Themen mit Schwerpunkt Fledermäuse sowie auf Biotoptypenkartierung und pflanzensoziologische Fragestellungen. GIS-Kenntnisse kommen insbesondere bei ökologischen Analysen und Kartierungsprojekten zum Einsatz. Darüber hinaus erstellt er artenschutzfachliche Gutachten im Rahmen von Genehmigungsverfahren. Seit 2026 übernimmt er Aufgaben in der Projektleitung.